Strahlende Gesichter und jede Menge Begeisterung: Neun Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren aus Überlinger Flüchtlingsunterkünften verbrachten einen Teil ihrer Pfingstferien gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Schule Schloss Salem auf dem idyllischen Schulgelände.
Quelle: Moira Hieber
Quelle: Moira Hieber
Quelle: Moira Hieber
Betreut wurden die Kinder von vier engagierten Schlossschülerinnen und Schlossschülern, die das Ferienprogramm ehrenamtlich organisiert und begleitet haben. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen unter anderem ein Talentwettbewerb mit sportlichen Einlagen wie Kopfstand und Spagat, gemeinsames Kässpätzle-Kochen, abendliches Vorlesen sowie ein Ausflug zur Reutemühle. Ein gemeinsamer Grillabend rundete die erlebnisreichen Tage ab.
Das Projekt wurde von der Schule Schloss Salem in Zusammenarbeit mit der Diakonie Überlingen bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Die Integrationsmanagerinnen und Integrationsmanager der Diakonie stellten den Kontakt zu den Familien her und wählten die teilnehmenden Kinder aus der entsprechenden Altersgruppe aus.
Um den Eltern einen guten Einblick in das Projekt zu ermöglichen, fand im Vorfeld ein Informationsabend statt. Dabei konnten die Familien die Räumlichkeiten kennenlernen, Fragen stellen und sich ein Bild davon machen, wie ihre Kinder die Ferientage verbringen würden. Für viele Eltern bedeutet dieses Angebot eine wertvolle Unterstützung. Während sie ihrer Arbeit, Ausbildung oder Sprachkursen nachgehen, wissen sie ihre Kinder in einer sicheren und fürsorglichen Umgebung.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Begegnung und Integration gelingen können. Die Schlossschülerinnen und Schlossschüler übernehmen Verantwortung und sammeln wertvolle Erfahrungen im sozialen Engagement – ein wichtiger Bestandteil der Schulphilosophie. Gleichzeitig erleben die teilnehmenden Kinder unbeschwerte Ferientage, gewinnen neue Eindrücke und knüpfen erste Freundschaften.